Die Analyse der bisherigen Google-Ads-Daten zeigt klar: Das HEMS PRO verkauft vor allem über Google-Suche und Produktanzeigen. Die bestehende Performance-Max-Kampagne hat in diesem Bereich mehr Reichweite und Bestellungen erschlossen als die anschließend getestete separate Search- und Shopping-Struktur.
Deshalb wurde die historisch erfolgreiche Kampagne wiederhergestellt und gegen Fehlausspielungen abgesichert. Der kurzfristige Fokus liegt auf der Stabilisierung der Bestellungen. Parallel wird das Merchant Center gezielt optimiert, damit der funktionierende Shopping-Kanal langfristig stärker, kontrollierter und skalierbarer wird.
Produktanzeigen stellen den größten Anteil der Abschlüsse. Die realen Shopify-Bestellungen lagen aufgrund der Trackinglücke noch höher als hier gemessen — es werden nur Käufe mit Cookie-Zustimmung erfasst.
Shopping und Google-Suche waren die beiden nachweislich stärksten direkten Abschlusskanäle — mit einem deutlichen Schwerpunkt auf Produktanzeigen. Rund 1.228 € Werbekosten führten zu 14 gemessenen Käufen, zusätzlich kamen 4 Käufe über die textbasierte Suche.
Da ein Teil der Käufe durch fehlende Cookie-Zustimmung nicht getrackt wird, liegen die tatsächlichen Bestellungen über den gemessenen Werten. Die Richtung ist damit eindeutig: Produktanzeigen und Suche sind der Motor für das HEMS PRO.
Der Hintergrund: Die Performance Max hatte rund 370 € des Budgets auf Kanäle wie Display, YouTube und Discover verteilt, die keinen einzigen Verkauf brachten. Auf Basis der Analyse wurden deshalb eine separate Search- und eine Standard-Shopping-Kampagne aufgebaut, um das Budget gezielt auf die nachweislich verkaufenden Kanäle — Suche und Produktanzeigen — zu konzentrieren.
Die Search-Kampagne erzeugte relevante Sichtbarkeit und qualifizierte Suchanfragen. Die Standard-Shopping-Kampagne erreichte jedoch nicht die Reichweite der vorherigen Performance-Max-Kampagne. Die neue Struktur war damit technisch kontrollierter, konnte die bisherige Bestellmenge kurzfristig aber noch nicht ersetzen — die Korrektur erfolgte anhand echter Ergebnisse.
Die Ausspielung trifft genau die kaufrelevanten Suchen — Marke, §14a-Pflicht und direkte Kaufabsicht — mit kaum Streuverlust auf irrelevante Begriffe. Die Ausrichtung stimmt also; der Hebel liegt jetzt darin, für genau diese Suchen mehr Reichweite zu erzielen.
Im Merchant Center bestehen aktuell mehrere strukturelle Optimierungsmöglichkeiten: zahlreiche Produktvarianten, unterschiedliche Sprachversionen, teilweise unvollständige Produktattribute sowie Titel und Beschreibungen, die noch nicht vollständig auf kaufnahe Suchanfragen ausgerichtet sind.
Diese Faktoren beeinflussen — zusammen mit Gebot, Wettbewerb, Preis, Landingpage und historischer Conversion-Wahrscheinlichkeit — den Anzeigenrang. Das HEMS PRO wird deshalb aktuell noch nicht bei allen relevanten Shopping-Auktionen so stark berücksichtigt, wie es langfristig möglich ist.
Die bestehende Performance-Max-Kampagne verfügt als einzige Kampagne bereits über eine längere Verkaufshistorie. Sie hat in der Vergangenheit deutlich mehr Produktanzeigen- und Suchreichweite erschlossen als die separate Standard-Shopping-Kampagne.
Deshalb wurde sie wieder auf ihren früheren, erfolgreichen Einstellungsstand gebracht — die zuvor nicht konvertierenden Placements sind dabei inzwischen ausgeschlossen, sodass das Budget klarer auf die verkaufenden Kanäle gelenkt wird. Ziel ist, die Bestellleistung kurzfristig zu stabilisieren, während parallel die Grundlage für eine kontrolliertere Shopping-Skalierung geschaffen wird.
Der Kaufprozess ist funktionsfähig — vom Warenkorb bis zur abgeschlossenen Bestellung. Der aktuelle Hebel liegt darin, wieder mehr relevante Nutzer über Suche und Produktanzeigen in genau diesen Funnel zu führen.
Innerhalb der nächsten Tage wird bewertet, ob die Performance Max wieder stärker in Richtung Suche und Produktanzeigen zurückkehrt. Sollte die Ausspielung erneut deutlich außerhalb der relevanten Kanäle liegen, steht mit einer feedbasierten Performance-Max-Kampagne bereits die nächste kontrollierte Alternative fest.
Ziel ist, das HEMS PRO bei deutlich mehr relevanten und wirtschaftlich sinnvollen Shopping-Auktionen auszuspielen und den bisher funktionierenden Kanal langfristig planbarer zu skalieren.
Der entscheidende Punkt vorweg: Der stärkste Verkaufskanal für das HEMS PRO ist jetzt klar analysiert und getestet — Google-Suche und Produktanzeigen, mit deutlichem Schwerpunkt auf Shopping. Diese Klarheit ist die Grundlage für alles Weitere; viele Konten laufen jahrelang, ohne diesen Punkt je sauber zu kennen.
Die separate Shopping-Struktur konnte die Reichweite der Performance Max kurzfristig noch nicht erreichen — auch, weil die Produktdaten im Merchant Center (viele Varianten und unvollständige Attribute über 84 Produkte) noch Optimierungspotenzial haben. Deshalb setzen wir jetzt bewusst wieder auf die bereits etablierte Performance Max, um die Bestellungen kurzfristig zu stabilisieren.
Dass in dieser Umstellungsphase ein Rückgang zu sehen ist, gehört dazu — es ist die Investition in ein sauberes Fundament, kein Rückschritt. Sobald das Merchant Center strukturell überarbeitet ist, lässt sich genau der Kanal, der nachweislich verkauft, planbar und kontrolliert ausbauen.
Der Plan ist damit klar: erst stabilisieren, dann den stärksten Kanal gezielt skalieren. Das ist ein Marathon, kein Sprint — aber die Richtung stimmt, und jeder Schritt zahlt auf ein System ein, das langfristig planbar liefert. Genau dafür lohnt sich die Geduld.